AN*DAR*BOD
Ökonom, Theologe und Rechtsgelehrter. Erzpriester und Stellvertreter des Bischofs in Regensburg.
Andarbod der Sohn des späteren Bischofs Virgil von Salzburg wird 751 n.Ch. in Irland geboren. Nach der Klosterschule kommt er an den Hof Desiderius in die Lombardei, heute Italien, nach Salzburg und Herren-Chiemsee, den größten Teil seines langen Lebens verbringt er zwischen Regensburg und in der Region um Landshut. Er gerät damit mitten in die Machtkämpfe des späteren Karls des Großen, speziell mit den Langobarden und mit Herzog Tassilo III. von Bayern.
Tassilo III. wird wegen, wahrscheinlich nur vorgegebener Vergehen zuerst zum Tod verurteilt, dann begnadigt und zum Mönch „geschoren“. Bayern wird dem Frankenreich angegliedert. Der Aufstieg des Frankenkönigs Karl zum Kaiser und der Fall des Tassilo III. als letzten Stammes-Herzogs in Bayern, das war Andarbod`s Zeit zwischen Regensburg, Landshut und Brixen, heute Südtirol, zwischen 751 und 819 n.Chr.